# Certiflow und die PPWR: Jede Verpackung PPWR-konform belegt Quelle: https://ppwr.certiflow.de/ PPWR-Lieferantenabfrage für Lebensmittelhersteller und Markeninhaber. Certiflow holt die Nachweise Ihrer Verpackungslieferanten nach Art. 16 ein, prüft PFAS- und Schwermetallwerte und hält alles für die Konformitätserklärung auditfest bereit. ### 12.08.2026: Die PPWR gilt Seit diesem Tag gilt die Verordnung (EU) 2025/40. Jede Verpackung, die ab jetzt in Verkehr gebracht wird, muss die Anforderungen an bedenkliche Stoffe erfüllen, unabhängig davon, wann sie produziert wurde. ### Art. 16: Lieferanten liefern zu Lieferanten von Verpackungen und Verpackungsmaterialien stellen dem Erzeuger alle Informationen und Unterlagen bereit, die er für den Konformitätsnachweis braucht, auf Papier oder elektronisch. ### Anhang VIII: Eindeutig erklärt Die EU-Konformitätserklärung nennt die Verpackung eindeutig nach Typ, Charge oder Seriennummer. Das gelingt nur, wenn sie schon identifizierbar beim Erzeuger ankommt. ## Certiflow: Nachweise automatisch und auditsicher ### Automatisch angefragt Fragebögen per E-Mail, mit Erinnerung, wenn etwas fehlt. ### Ihr Lieferant antwortet Im Lieferantenportal, ohne Account und ohne Installation. ### Automatisch geprüft Prüfregeln und KI prüfen vor, Sie geben mit einem Klick frei. ### Auditsicher dokumentiert Jede Antwort, Datei und Freigabe revisionssicher protokolliert. ## Wer profitiert bei Ihnen davon? ### Qualitätssicherung Prüft Erklärungen und Prüfberichte, gibt frei und legt der Behörde die Nachweise vor. ### Verpackungsentwicklung Kennt Materialien, Komponenten und Verpackungsarten und braucht die Daten je Artikel. ### Einkauf Steht im Kontakt mit den Verpackungslieferanten und will nicht jedem einzeln hinterhertelefonieren. ### Nachhaltigkeit Plant schon heute für Rezyklatanteil und Recyclingfähigkeit ab 2030. ## Verantwortlich ist der Erzeuger ### Erzeuger sind Sie Wer eine Verpackung oder ein verpacktes Produkt unter eigenem Namen oder eigener Marke herstellt oder herstellen lässt, trägt die Verantwortung, nicht der Lieferant. ### Vor dem Inverkehrbringen Für jede Verpackung braucht der Erzeuger eine Konformitätsbewertung, eine technische Dokumentation und eine EU-Konformitätserklärung. ### Lieferanten liefern zu Nach Art. 16 stellen die Verpackungslieferanten alle Angaben und Unterlagen bereit, die der Erzeuger für den Nachweis braucht. ### Kein Pauschalschreiben Ein „Wir sind PPWR-konform“ reicht nicht. Der Nachweis muss sich auf die konkrete Verpackung beziehen, belegt durch Erklärung oder Prüfbericht. ### In 10 Tagen vorlegen Verlangt eine Behörde die Unterlagen, muss der Erzeuger sie innerhalb von 10 Tagen vorlegen können (Art. 15). ### 5 Jahre aufbewahren Technische Dokumentation und Konformitätserklärung bleiben 5 Jahre ab dem Inverkehrbringen aufbewahrt, bei wiederverwendbaren Verpackungen 10 Jahre. ## Der PPWR-Fragebogen PPWR, BPA-Verbot und Lebensmittelkontakt in einem Fragebogen. Ihr Lieferant beantwortet ihn im Lieferantenportal, ganz ohne Account. **Ganze Verpackungseinheit** Nicht nur der Packmittelkörper, auch Verschlüsse, Liner und Beschichtungen. **Ohne Login** Ihr Lieferant antwortet über den Link aus der E-Mail und lädt Nachweise hoch. **Prüfbericht statt Selbstauskunft** Laborberichte zu PFAS und Schwermetallen liest Certiflow per KI aus. **Geprüft beim Ausfüllen** Prüfregeln melden fehlerhafte Antworten, bevor sie bei Ihnen ankommen. ### Unternehmen und Lieferkette Firmenname und eine verantwortliche Ansprechperson für PPWR und Verpackungskonformität. Der Lieferant nennt seine Position in der Lieferkette und bestätigt, dass seine Angaben auf den Unterlagen seiner Vorlieferanten beruhen, ohne diese offenzulegen. ### Lieferumfang und Materialien Achtzehn Verpackungsarten und mehr als zwanzig Materialien, einschließlich Verschlüssen, Linern und Beschichtungen. Dazu die Kennzeichnung nach Typ, Charge oder Seriennummer, der Rezyklatanteil und das Siegelverfahren der Lebensmittelkontaktschicht. ### PFAS nach Art. 5 Eine Konformitätserklärung mit Bezug auf Art. 5, dazu die Bestätigung, dass keine PFAS absichtlich zugesetzt sind, oder ein Laborbericht zu Einzel-PFAS, PFAS-Summe und Gesamtfluor. ### Schwermetalle nach Art. 5 Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom zusammen höchstens 100 mg/kg je Material und Komponente, belegt durch eine Konformitätserklärung oder den Laborbericht eines Drittlabors. ### Spezifikation Lebensmittelkontakt Materialzusammensetzung, Abmessungen, Verwendungszweck, Gewicht sowie Name und Anschrift des Verpackungsherstellers für die Verpackung mit direktem Lebensmittelkontakt. ### Sekundärverpackung Dieselbe technische Spezifikation für die Sekundärverpackung, ergänzt um den Nachweis zu den Schwermetallgrenzen nach Art. 5. ### Bisphenole nach VO (EU) 2024/3190 Zusätzlich zur PPWR: kein absichtlicher Einsatz von BPA oder BPA-Salzen und keine Rückstände in der fertigen Verpackung, belegt nach den aktuellen Grenzwerten. ### Bestätigung Der Lieferant bestätigt Vollständigkeit und Richtigkeit mit Name, Abteilung, Position und Datum. Das Absenden im Portal ersetzt die handschriftliche Unterschrift. ## So setzt Certiflow die PPWR um ### Zuweisung Der Fragebogen wird einmal eingerichtet und Lieferanten oder Lieferantengruppen zugewiesen. ### Beantwortung Lieferanten antworten per E-Mail-Link im Portal, ohne eigenes Konto, und laden Erklärungen und Prüfberichte hoch. ### Extraktion Die KI liest Erklärungen und Laborberichte aus, jeder Wert mit einer Konfidenz. Prüfpläne gleichen die Werte mit Ihren Grenzwerten ab. ### Prüfung Ihre QS gibt frei oder lehnt mit Begründung ab. Ein Prüfplan regelt die Schritte bis zur Freigabe. ### Erinnerung Fehlende oder ablaufende Nachweise fordert Certiflow automatisch per E-Mail an. ### Archiv Antworten, Dokumente und Freigaben bleiben revisionssicher protokolliert und jederzeit abrufbar. > Dass ein Dokument existiert, ist noch kein Nachweis. ### Die Datei statt eines Häkchens Certiflow fragt nicht nur ab, ob eine Erklärung vorliegt, sondern verlangt das Dokument selbst. ### Mit Zeitpunkt und Person Jede Antwort, jede Datei und jede Freigabe wird revisionssicher protokolliert. ### In 10 Tagen vorgelegt Fragt eine Behörde nach, liegt der Nachweis für jede Verpackung vor, auch für vergangene Lieferungen. ## PPWR-Fristen im Überblick ### 20.07.2026: BPA-Verbot: Übergangsfrist endet Für die meisten Lebensmittelkontaktartikel aus Einwegmaterial endet die Übergangsfrist der Verordnung (EU) 2024/3190. Bisphenol A ist dort nicht mehr zulässig. ### 12.08.2026: Die PPWR gilt Grenzwerte für PFAS in Lebensmittelverpackungen und für Schwermetalle in allen Verpackungen (Art. 5), Konformitätsbewertung, technische Dokumentation und EU-Konformitätserklärung (Art. 15, Anhang VII und VIII), Informationspflicht der Lieferanten (Art. 16). ### ab 12.08.2028: Materialkennzeichnung Kennzeichnung der Materialzusammensetzung nach Art. 12, frühestens zu diesem Datum oder 24 Monate nach dem Durchführungsrechtsakt der Kommission, je nachdem, was später liegt. ### ab 01.01.2030: Recyclingfähigkeit, Rezyklat, Minimierung Verpackungen müssen mindestens Recyclingfähigkeitsstufe C erreichen (Art. 6). Kunststoffverpackungen brauchen Mindest-Rezyklatanteile, etwa 30 % bei kontaktempfindlichen PET-Verpackungen (Art. 7). Gewicht und Volumen sind auf das Nötige zu begrenzen (Art. 10). ### ab 01.01.2038: Nur noch Stufe A oder B Verpackungen der Recyclingfähigkeitsstufe C dürfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. ## Aktuelles zur PPWR ## Häufige Fragen zur PPWR ### Was ist das Lieferantenportal von Certiflow? Eine Webseite, auf der Ihre Lieferanten Ihre Anfragen beantworten. Der Lieferant öffnet sie über den Link aus der E-Mail, die Certiflow ihm schickt, ohne Account, Login oder Installation. Dort füllt er Fragebögen wie den PPWR-Fragebogen aus, lädt Erklärungen und Prüfberichte hoch und sieht, was noch fehlt. Seine Antworten landen zur Prüfung bei Ihrer Qualitätssicherung. ### Was muss ich als Lebensmittelhersteller seit dem 12. August 2026 tun? Für jede Verpackung, die Sie unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke in Verkehr bringen, sind Sie Erzeuger im Sinne der PPWR. Sie brauchen dafür eine Konformitätsbewertung, eine technische Dokumentation und eine EU-Konformitätserklärung, bevor die Verpackung in Verkehr kommt. Die Grundlage sind die Nachweise Ihrer Verpackungslieferanten nach Art. 16. ### Bin ich Erzeuger, obwohl ich die Verpackung nur einkaufe? Ja, wenn die Verpackung oder das verpackte Produkt unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke hergestellt wird. Pro Verpackung gibt es genau einen Erzeuger, und die Verantwortung lässt sich nicht vertraglich auf den Lieferanten übertragen. Der Begriff „Hersteller“ meint in der PPWR die erweiterte Herstellerverantwortung, also die Registrierung und die Entsorgungsbeteiligung. ### Was müssen meine Verpackungslieferanten liefern? Nach Art. 16 alle Informationen und Unterlagen, die Sie für den Nachweis der Konformität brauchen, einschließlich der technischen Dokumentation nach Anhang VII, auf Papier oder elektronisch. Bei Verpackungen mit Lebensmittelkontakt kommen die Unterlagen nach dem Lebensmittelkontaktrecht dazu. Eine Ausnahme für kleine Lieferanten gibt es nicht. ### Reicht ein allgemeines Schreiben „Wir sind PPWR-konform“? Nein. Ein Nachweis muss sich auf eine konkrete Verpackung oder Artikelnummer beziehen und die Materialzusammensetzung, die Stoffdaten zu PFAS und Schwermetallen sowie die Daten zur Recyclingfähigkeit belegen. Deshalb fragt Certiflow je Verpackung ab und verlangt die Erklärung oder den Prüfbericht als Datei. ### Welche PFAS-Grenzwerte gelten für Lebensmittelverpackungen? Seit dem 12.08.2026 gelten nach Art. 5 Abs. 5: 25 ppb je einzelnem PFAS und 250 ppb für die Summe der PFAS, jeweils mit gezielter Analyse, sowie 50 ppm für PFAS insgesamt einschließlich polymerer PFAS. Liegt der Gesamtfluorgehalt über 50 mg/kg, muss auf Verlangen belegt werden, woher das Fluor stammt. Die Grenzen gelten für die ganze Verpackung, auch für Farben, Beschichtungen und Klebstoffe. ### Wie weise ich die PFAS-Konformität nach? Die Leitlinie der Kommission beschreibt ein Stufenverfahren: Zuerst wird der Gesamtfluorgehalt gemessen. Liegt er über 50 ppm, folgen eine Analyse auf organisches Fluor und gegebenenfalls eine gezielte PFAS-Analyse. Die Prüfberichte Ihres Lieferanten fließen in Ihre technische Dokumentation ein. ### Welche Grenze gilt für Schwermetalle? Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom zusammen höchstens 100 mg/kg (Art. 5 Abs. 4). Das gilt für alle Verpackungen und Verpackungsbestandteile, nicht nur bei Lebensmittelkontakt. ### Was steht in der EU-Konformitätserklärung nach Anhang VIII? Die eindeutige Kennung der Verpackung nach Typ, Charge oder Seriennummer, Name und Anschrift des Erzeugers, die Erklärung, dass er die alleinige Verantwortung trägt, und die Aussage, dass die Verpackung der Verordnung (EU) 2025/40 entspricht. Dazu gegebenenfalls angewandte Normen, Ort, Datum, Name und Funktion der unterzeichnenden Person. ### Darf eine Erklärung mehrere Verpackungen abdecken? Ja, wenn die Verpackungen in allen Eigenschaften gleich sind, die für die Konformität zählen, etwa Kartons, die sich nur im Format unterscheiden. Die Erklärung listet dann die abgedeckten Artikel auf. ### Wie lange muss ich die Unterlagen aufbewahren? Die technische Dokumentation und die Konformitätserklärung 5 Jahre ab dem Inverkehrbringen, bei wiederverwendbaren Verpackungen 10 Jahre (Art. 15). Auf begründetes Verlangen einer Behörde legen Sie die Unterlagen innerhalb von 10 Tagen vor. ### Was ist mit Verpackungen, die schon vor dem 12.08.2026 im Lager waren? Ware, die vor dem 12.08.2026 in Verkehr gebracht wurde, darf weiter vertrieben werden. Was ab diesem Tag erstmals in Verkehr gebracht wird, muss konform sein, unabhängig vom Produktionsdatum. ### Gehört das BPA-Verbot zur PPWR? Rechtlich nicht, es steht in der Verordnung (EU) 2024/3190. Weil es dieselben Verpackungen und dieselben Lieferanten betrifft, fragt der Certiflow-Fragebogen die BPA-Bestätigung gleich mit ab. **Stand: 22. Oktober 2026.** Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Verordnungen [(EU) 2025/40](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) und [(EU) 2024/3190](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/3190/oj) im Wortlaut sowie die [FAQ der Europäischen Kommission](https://environment.ec.europa.eu/publications/faq-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en). ## Einrichtung in Ihrem Unternehmen ### Der erste Kontakt In 30 Minuten zeigen wir Ihnen, wie Ihre erste PPWR-Lieferantenabfrage aussieht. Wir sind per Mail oder telefonisch für Sie da. ### Wir präsentieren Wir zeigen Ihnen den PPWR-Fragebogen und Certiflow in jedem Detail und finden gemeinsam heraus, wie Ihr Use-Case aussieht. ### Los geht's! Nach einem gemeinsamen Kick-off richten wir den PPWR-Fragebogen, Ihre Checklisten und Prüfpläne ein und schulen Ihr Team. Das System steht in der Regel innerhalb einer Woche produktionsfähig bereit. Ihre Lieferanten erhalten automatisch eine Onboarding-Nachricht, und über GUS-OS und WinAB bleiben Ihre Stammdaten synchron. --- # Kontakt Quelle: https://ppwr.certiflow.de/contact ## Schreiben Sie uns eine E-Mail! Mit dem Klick auf Absenden stimmen Sie unserer [Datenschutzerklärung](/privacy) zu. ## Oder kontaktieren Sie uns direkt! --- # Impressum Quelle: https://ppwr.certiflow.de/imprint ## Angaben gemäß § 5 TMG Cedgetec GmbH\ Schönhorst 41\ 21509 Glinde ## Vertreten durch Fabian Schultis ## Kontakt Telefon: +49 176 3484590\ E-Mail: support@cedgetec.com ## Registereintrag Amtsgericht Lübeck HRB 16686 HL ## Umsatzsteuer-ID Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE311659279 ## Aufsichtsbehörde Landratsamt Lübeck ## Hinweis auf EU-Streitschlichtung Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:\ [http://ec.europa.eu/consumers/odr](http://ec.europa.eu/consumers/odr)\ Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Quelle: [https://www.e-recht24.de](https://www.e-recht24.de) ## Haftung für Inhalte Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen. ## Haftung für Links Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. 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Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. --- # PPWR-News: Fristen, Leitlinien und Neuigkeiten zur Verpackungsverordnung Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news Aktuelles zur EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40 – Fristen, Grenzwerte, Leitlinien der Kommission und was als Nächstes in Kraft tritt, verständlich für Lebensmittelhersteller und Markeninhaber. ## Alle Beiträge ## Was als Nächstes kommt ### ab 12.08.2028: Materialkennzeichnung Kennzeichnung der Materialzusammensetzung nach Art. 12, frühestens zu diesem Datum oder 24 Monate nach dem Durchführungsrechtsakt der Kommission, je nachdem, was später liegt. ### ab 01.01.2030: Recyclingfähigkeit, Rezyklat, Minimierung Mindestens Recyclingfähigkeitsstufe C (Art. 6), Mindest-Rezyklatanteile für Kunststoffverpackungen (Art. 7), Gewicht und Volumen auf das Nötige begrenzt (Art. 10). ### ab 01.01.2038: Nur noch Stufe A oder B Verpackungen der Recyclingfähigkeitsstufe C dürfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. --- # Datenschutz Quelle: https://ppwr.certiflow.de/privacy ## Verantwortlicher Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist: Fabian Schultis fabian.schultis@cedgetec.com ## Ihre Betroffenenrechte Unter den angegebenen Kontaktdaten unseres Datenschutzverantwortlichen können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben: - Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung, - Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten, - Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten, - Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen, - Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns und - Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben. Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an die für Sie zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Ihre zuständige Aufsichtsbehörde richtet sich nach dem Bundesland Ihres Wohnsitzes, Ihrer Arbeit oder der mutmaßlichen Verletzung. Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: www.bfdi.bund.de. ## Zwecke der Datenverarbeitung durch die verantwortliche Stelle und Dritte Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur zu den in dieser Datenschutzerklärung genannten Zwecken. Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den genannten Zwecken findet nicht statt. Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn: - Sie Ihre ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben, - die Verarbeitung zur Abwicklung eines Vertrags mit Ihnen erforderlich ist, - die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, - die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben. ## Löschung bzw. Sperrung der Daten Wir halten uns an die Grundsätze der Datenvermeidung und Datensparsamkeit. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten daher nur so lange, wie dies zur Erreichung der hier genannten Zwecke erforderlich ist oder wie es die vom Gesetzgeber vorgesehenen vielfältigen Speicherfristen vorsehen. Nach Fortfall des jeweiligen Zweckes bzw. Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht. ## Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, werden automatisch mittels eines Cookies Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers und ähnliches. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Informationen, welche keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Diese Informationen sind technisch notwendig, um von Ihnen angeforderte Inhalte von Webseiten korrekt auszuliefern und fallen bei Nutzung des Internets zwingend an. Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet: - Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website, - Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website, - Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie - zu weiteren administrativen Zwecken. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten basiert auf unserem berechtigten Interesse aus den vorgenannten Zwecken zur Datenerhebung. Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Empfänger der Daten sind nur die verantwortliche Stelle und ggf. Auftragsverarbeiter. Anonyme Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren. ## Cookies Wie viele andere Webseiten verwenden wir auch so genannte „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien, die von einem Websiteserver auf Ihre Festplatte übertragen werden. Hierdurch erhalten wir automatisch bestimmte Daten wie z. B. IP-Adresse, verwendeter Browser, Betriebssystem und Ihre Verbindung zum Internet. Cookies können nicht verwendet werden, um Programme zu starten oder Viren auf einen Computer zu übertragen. Anhand der in Cookies enthaltenen Informationen können wir Ihnen die Navigation erleichtern und die korrekte Anzeige unserer Webseiten ermöglichen. In keinem Fall werden die von uns erfassten Daten an Dritte weitergegeben oder ohne Ihre Einwilligung eine Verknüpfung mit personenbezogenen Daten hergestellt. Natürlich können Sie unsere Website grundsätzlich auch ohne Cookies betrachten. Internet-Browser sind regelmäßig so eingestellt, dass sie Cookies akzeptieren. Im Allgemeinen können Sie die Verwendung von Cookies jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers deaktivieren. Bitte verwenden Sie die Hilfefunktionen Ihres Internetbrowsers, um zu erfahren, wie Sie diese Einstellungen ändern können. Bitte beachten Sie, dass einzelne Funktionen unserer Website möglicherweise nicht funktionieren, wenn Sie die Verwendung von Cookies deaktiviert haben. ## Registrierung auf unserer Webseite Bei der Registrierung für die Nutzung unserer personalisierten Leistungen werden einige personenbezogene Daten erhoben, wie Name, Anschrift, Kontakt- und Kommunikationsdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Sind Sie bei uns registriert, können Sie auf Inhalte und Leistungen zugreifen, die wir nur registrierten Nutzern anbieten. Angemeldete Nutzer haben zudem die Möglichkeit, bei Bedarf die bei Registrierung angegebenen Daten jederzeit zu ändern oder zu löschen. Selbstverständlich erteilen wir Ihnen darüber hinaus jederzeit Auskunft über die von uns über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten. Gerne berichtigen bzw. löschen wir diese auch auf Ihren Wunsch, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Zur Kontaktaufnahme in diesem Zusammenhang nutzen Sie bitte die am Ende dieser Datenschutzerklärung angegebenen Kontaktdaten. ## Erbringung kostenpflichtiger Leistungen Zur Erbringung kostenpflichtiger Leistungen werden von uns zusätzliche Daten erfragt, wie z.B. Zahlungsangaben, um Ihre Bestellung ausführen zu können. Wir speichern diese Daten in unseren Systemen bis die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. ## TLS-Verschlüsselung Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z. B. TLS) über HTTPS. ## Kontaktformular Treten Sie bzgl. Fragen jeglicher Art per E-Mail oder Kontaktformular mit uns in Kontakt, erteilen Sie uns zum Zwecke der Kontaktaufnahme Ihre freiwillige Einwilligung. Hierfür ist die Angabe einer validen E-Mail-Adresse erforderlich. Diese dient der Zuordnung der Anfrage und der anschließenden Beantwortung derselben. Die Angabe weiterer Daten ist optional. Die von Ihnen gemachten Angaben werden zum Zwecke der Bearbeitung der Anfrage sowie für mögliche Anschlussfragen gespeichert. Nach Erledigung der von Ihnen gestellten Anfrage werden personenbezogene Daten automatisch gelöscht. ## Verwendung des Webanalyse-Tools Matomo Diese Webseite benutzt Matomo, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Besucherzugriffe. Matomo verwendet sog. Cookies, Textdateien, die auf deinem Computer gespeichert werden und eine Analyse der Benutzung der Website durch dich ermöglichen. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über deine Nutzung dieses Webangebots werden auf dem Server dieses Anbieters in Deutschland gespeichert. Du kannst das Setzen der Cookies durch eine entsprechende Einstellung in deinem Browser verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass du in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich nutzen kannst. Du kannst dich hier entscheiden, ob in deinem Browser ein Webanalyse-Cookie abgelegt werden darf, um dem Betreiber der Website die Erfassung und Analyse verschiedener statistischer Daten zu ermöglichen. ## Änderung unserer Datenschutzbestimmungen Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung. Die Datenschutzerklärung wurde mit dem Datenschutzerklärungs-Generator der activeMind AG erstellt. --- # Certiflow and the PPWR: Every packaging PPWR-compliant, on record Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en PPWR supplier requests for food manufacturers and brand owners. Certiflow collects the evidence from your packaging suppliers under Art. 16, checks PFAS and heavy metal values and keeps everything audit-ready for the EU declaration of conformity. ### 12 Aug 2026: The PPWR applies Regulation (EU) 2025/40 has applied since this date. Every packaging placed on the market from now on must meet the requirements on substances of concern, regardless of when it was produced. ### Art. 16: Suppliers deliver Suppliers of packaging and packaging materials provide the manufacturer with all the information and documentation needed to demonstrate conformity, on paper or electronically. ### Annex VIII: Clearly declared The EU declaration of conformity identifies the packaging unambiguously by type, batch or serial number. That only works if it is already identifiable when it reaches the manufacturer. ## Certiflow: evidence, automated and audit-proof ### Requested automatically Questionnaires by e-mail, with reminders when something is missing. ### Your supplier responds In the supplier portal, with no account and no installation. ### Checked automatically Validation rules and AI pre-check, you approve with one click. ### Documented for audits Every answer, file and approval logged in a tamper-proof audit trail. ## Who in your company benefits? ### Quality assurance Reviews declarations and test reports, approves them and presents the evidence to the authorities. ### Packaging development Knows the materials, components and packaging types and needs the data per item. ### Purchasing Is in contact with the packaging suppliers and does not want to chase each one by phone. ### Sustainability Is already planning for recycled content and recyclability from 2030. ## The manufacturer is responsible ### You are the manufacturer Whoever manufactures a packaging or a packaged product, or has it manufactured, under their own name or trademark bears the responsibility, not the supplier. ### Before placing on the market For every packaging, the manufacturer needs a conformity assessment, technical documentation and an EU declaration of conformity. ### Suppliers deliver Under Art. 16, packaging suppliers provide all the information and documentation the manufacturer needs as evidence. ### No blanket letters A “We are PPWR-compliant” is not enough. The evidence must refer to the specific packaging, backed by a declaration or test report. ### Present within 10 days If an authority requests the documents, the manufacturer must be able to present them within 10 days (Art. 15). ### Keep for 5 years Technical documentation and the declaration of conformity are kept for 5 years after placing on the market, 10 years for reusable packaging. ## The PPWR questionnaire PPWR, BPA ban and food contact in one questionnaire. Your supplier answers it in the supplier portal, without an account. **The whole packaging unit** Not just the packaging body, but also closures, liners and coatings. **No login** Your supplier responds via the link in the e-mail and uploads evidence. **Test reports, not self-declarations** Certiflow reads lab reports on PFAS and heavy metals using AI. **Checked while filling in** Validation rules flag incorrect answers before they reach you. ### Company and supply chain Company name and a responsible contact person for the PPWR and packaging compliance. The supplier states its position in the supply chain and confirms that its information is based on the documentation of its own upstream suppliers, without disclosing it. ### Scope of supply and materials Eighteen packaging types and more than twenty materials, including closures, liners and coatings. Plus identification by type, batch or serial number, the recycled content and the sealing method of the food contact layer. ### PFAS under Art. 5 A declaration of conformity referring to Art. 5, plus confirmation that no PFAS are intentionally added, or a lab report on individual PFAS, total PFAS and total fluorine. ### Heavy metals under Art. 5 Lead, cadmium, mercury and hexavalent chromium together no more than 100 mg/kg per material and component, backed by a declaration of conformity or a third-party lab report. ### Food contact specification Material composition, dimensions, intended use, weight and the name and address of the packaging manufacturer for the packaging in direct contact with food. ### Secondary packaging The same technical specification for the secondary packaging, plus evidence of compliance with the heavy metal limits under Art. 5. ### Bisphenols under Reg. (EU) 2024/3190 In addition to the PPWR: no intentional use of BPA or BPA salts and no residues in the finished packaging, backed by evidence against the current limits. ### Confirmation The supplier confirms completeness and accuracy with name, department, position and date. Submitting in the portal replaces a handwritten signature. ## How Certiflow implements the PPWR ### Assignment The questionnaire is set up once and assigned to suppliers or supplier groups. ### Response Suppliers respond in the portal via an e-mail link, without their own account, and upload declarations and test reports. ### Extraction The AI reads declarations and lab reports, each value with a confidence score. Test plans compare the values with your limits. ### Review Your QA approves, or rejects with a reason. A test plan defines the steps up to approval. ### Reminder Certiflow automatically requests missing or expiring evidence by e-mail. ### Archive Answers, documents and approvals remain logged in a tamper-proof audit trail and available at any time. > A document existing is not yet evidence. ### The file, not a tick box Certiflow does not just ask whether a declaration exists, it requires the document itself. ### With timestamp and person Every answer, every file and every approval is logged in a tamper-proof audit trail. ### Presented within 10 days If an authority asks, the evidence is available for every packaging, including past deliveries. ## PPWR deadlines at a glance ### 20 Jul 2026: BPA ban: transition period ends For most single-use food contact articles, the transition period of Regulation (EU) 2024/3190 ends. Bisphenol A is no longer permitted there. ### 12 Aug 2026: The PPWR applies Limits for PFAS in food packaging and for heavy metals in all packaging (Art. 5), conformity assessment, technical documentation and EU declaration of conformity (Art. 15, Annex VII and VIII), suppliers’ information obligation (Art. 16). ### from 12 Aug 2028: Material labelling Labelling of the material composition under Art. 12, at the earliest from this date or 24 months after the Commission’s implementing act, whichever is later. ### from 1 Jan 2030: Recyclability, recycled content, minimisation Packaging must reach at least recyclability performance grade C (Art. 6). Plastic packaging needs minimum recycled content, such as 30% for contact-sensitive PET packaging (Art. 7). Weight and volume must be kept to the necessary minimum (Art. 10). ### from 1 Jan 2038: Only grade A or B Packaging of recyclability performance grade C may no longer be placed on the market. ## PPWR news ## Frequently asked questions about the PPWR ### What is the Certiflow supplier portal? A web page where your suppliers answer your requests. The supplier opens it via the link in the e-mail Certiflow sends them, with no account, login or installation. There they fill in questionnaires such as the PPWR questionnaire, upload declarations and test reports and see what is still missing. Their answers go to your quality assurance for review. ### What do I have to do as a food manufacturer since 12 August 2026? For every packaging you place on the market under your name or trademark, you are the manufacturer within the meaning of the PPWR. You need a conformity assessment, technical documentation and an EU declaration of conformity before the packaging is placed on the market. The basis is the evidence from your packaging suppliers under Art. 16. ### Am I the manufacturer even though I only buy the packaging? Yes, if the packaging or the packaged product is manufactured under your name or trademark. There is exactly one manufacturer per packaging, and the responsibility cannot be transferred to the supplier by contract. The term “producer” in the PPWR refers to extended producer responsibility, i.e. registration and contributing to waste management. ### What do my packaging suppliers have to provide? Under Art. 16, all the information and documentation you need to demonstrate conformity, including the technical documentation under Annex VII, on paper or electronically. For packaging in contact with food, the documentation required by food contact legislation is added. There is no exemption for small suppliers. ### Is a general letter saying “We are PPWR-compliant” enough? No. Evidence must refer to a specific packaging or item number and document the material composition, the substance data on PFAS and heavy metals and the recyclability data. That is why Certiflow requests information per packaging and requires the declaration or test report as a file. ### Which PFAS limits apply to food packaging? Since 12 August 2026, Art. 5(5) sets: 25 ppb for any individual PFAS and 250 ppb for the sum of PFAS, each measured by targeted analysis, and 50 ppm for total PFAS including polymeric PFAS. If the total fluorine content exceeds 50 mg/kg, the origin of the fluorine must be demonstrated on request. The limits apply to the entire packaging, including inks, coatings and adhesives. ### How do I demonstrate PFAS compliance? The Commission’s guidance describes a tiered approach: first, the total fluorine content is measured. If it exceeds 50 ppm, an analysis for organic fluorine follows and, where necessary, a targeted PFAS analysis. Your supplier’s test reports feed into your technical documentation. ### Which limit applies to heavy metals? Lead, cadmium, mercury and hexavalent chromium together no more than 100 mg/kg (Art. 5(4)). This applies to all packaging and packaging components, not only those in contact with food. ### What does the EU declaration of conformity under Annex VIII contain? The unique identification of the packaging by type, batch or serial number, the name and address of the manufacturer, a statement that the manufacturer bears sole responsibility, and the statement that the packaging conforms to Regulation (EU) 2025/40. Plus, where applicable, the standards applied, place, date, and name and function of the signatory. ### Can one declaration cover several packagings? Yes, if the packagings are identical in all properties relevant to conformity, such as cartons that differ only in size. The declaration then lists the items covered. ### How long do I have to keep the documents? The technical documentation and the declaration of conformity for 5 years after placing on the market, 10 years for reusable packaging (Art. 15). On a reasoned request from an authority, you present the documents within 10 days. ### What about packaging that was already in stock before 12 August 2026? Goods placed on the market before 12 August 2026 may continue to be distributed. Anything placed on the market for the first time from that date must comply, regardless of the production date. ### Is the BPA ban part of the PPWR? Not legally, it is set out in Regulation (EU) 2024/3190. Because it affects the same packaging and the same suppliers, the Certiflow questionnaire asks for the BPA confirmation at the same time. **As of 22 October 2026.** This page is not legal advice. The authoritative texts are Regulations [(EU) 2025/40](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) and [(EU) 2024/3190](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/3190/oj) as published, and the [European Commission’s FAQ](https://environment.ec.europa.eu/publications/faq-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en). ## Getting started in your company ### First contact In 30 minutes we show you what your first PPWR supplier request looks like. We are available by e-mail or phone. ### We present We show you the PPWR questionnaire and Certiflow in every detail and work out your use case together. ### Let’s go! After a joint kick-off, we set up the PPWR questionnaire, your checklists and test plans and train your team. The system is usually ready for production within a week. Your suppliers automatically receive an onboarding message, and GUS-OS and WinAB keep your master data in sync. --- # Contact Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/contact ## Write us! By clicking **Send** you agree to our [privacy policy](/en/privacy). ## Or contact us directly! --- # PPWR news: Deadlines, guidance and updates on the Packaging Regulation Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news Updates on the EU Packaging and Packaging Waste Regulation (EU) 2025/40 – deadlines, limits, Commission guidance and what comes into force next, explained clearly for food manufacturers and brand owners. ## All posts ## What comes next ### from 12 Aug 2028: Material labelling Labelling of the material composition under Art. 12, at the earliest from this date or 24 months after the Commission’s implementing act, whichever is later. ### from 1 Jan 2030: Recyclability, recycled content, minimisation At least recyclability performance grade C (Art. 6), minimum recycled content for plastic packaging (Art. 7), weight and volume kept to the necessary minimum (Art. 10). ### from 1 Jan 2038: Only grade A or B Packaging of recyclability performance grade C may no longer be placed on the market. --- # Was als Nächstes kommt: Kennzeichnung, Recyclingfähigkeit, Rezyklat Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-10-13-was-als-naechstes-kommt Datum: 2026-10-13 Der 12. August 2026 war erst der Anfang. Ein Überblick über die nächsten Fristen der PPWR und die Daten, die Sie schon heute mit abfragen sollten. Die Stoffbeschränkungen und die Konformitätserklärung gelten seit August. In den nächsten Jahren folgen weitere Pflichten, und die meisten hängen an Daten, die Sie wieder bei Ihren Lieferanten einholen müssen. **Materialkennzeichnung (Art. 12):** Verpackungen bekommen eine einheitliche Kennzeichnung ihrer Materialzusammensetzung, frühestens ab dem **12. August 2028** oder 24 Monate nach dem Durchführungsrechtsakt der Kommission, je nachdem, was später liegt. Dieser Rechtsakt steht noch aus, die Frist verschiebt sich also voraussichtlich. **Recyclingfähigkeit (Art. 6):** Ab dem **1. Januar 2030** müssen Verpackungen mindestens die Recyclingfähigkeitsstufe C erreichen. Die Kriterien dafür legt die Kommission bis Anfang 2028 in delegierten Rechtsakten fest. Ab 2038 sind nur noch die Stufen A und B zulässig. **Rezyklatanteil (Art. 7):** Ebenfalls ab 2030 brauchen Kunststoffverpackungen Mindestanteile an Rezyklat, etwa 30 % bei kontaktempfindlichen PET-Verpackungen und 10 % bei anderen kontaktempfindlichen Kunststoffverpackungen. **Minimierung (Art. 10):** Ab 2030 sind Gewicht und Volumen auf das funktional Nötige zu begrenzen, und das muss in der technischen Dokumentation belegt sein. Unser Rat: Fragen Sie Materialaufbau, Rezyklatanteil und recyclingrelevante Designdaten schon heute mit ab. Dann liegen sie vor, wenn die Fristen kommen. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Art. 6 PPWR: Recyclingfähigkeit](https://lxgesetze.de/ppwr/6) - [Art. 7 PPWR: Rezyklatanteil](https://lxgesetze.de/ppwr/7) - [Art. 12 PPWR: Kennzeichnung](https://lxgesetze.de/ppwr/12) - [FoodNavigator zur Kennzeichnung](https://www.foodnavigator.com/Article/2026/08/28/ppwr-is-live-but-label-details-are-overdue/) --- # Die EU-Konformitätserklärung nach Anhang VIII Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-09-15-konformitaetserklaerung Datum: 2026-09-15 Was in die Erklärung gehört, wer sie unterschreiben darf und wann eine Erklärung mehrere Verpackungen abdecken kann. Seit dem 12. August braucht jede Verpackung eine EU-Konformitätserklärung, bevor sie in Verkehr kommt. Den Inhalt gibt Anhang VIII der PPWR vor. Ein verbindliches Formular gibt es nicht. **Das gehört hinein:** - eine eindeutige Kennung der Verpackung nach Typ, Charge oder Seriennummer - Name und Anschrift des Erzeugers - die Erklärung, dass der Erzeuger die alleinige Verantwortung trägt - die Aussage, dass die Verpackung der Verordnung (EU) 2025/40 entspricht - gegebenenfalls angewandte Normen und Spezifikationen - Ort, Datum, Name und Funktion der unterzeichnenden Person **Eine Erklärung für mehrere Verpackungen** ist möglich, wenn diese in allen Eigenschaften gleich sind, die für die Konformität zählen, etwa Kartons, die sich nur im Format unterscheiden. Die Erklärung listet dann die abgedeckten Artikel auf. **Unterschreiben** darf eine bevollmächtigte Person, zum Beispiel die Leitung des Qualitätsmanagements. Die Erklärung ist nur so gut wie die Nachweise dahinter. Certiflow hält für jede Verpackung die Antworten und Dokumente Ihrer Lieferanten bereit, auf die sich die Erklärung stützt. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Art. 15 PPWR: Pflichten der Erzeuger](https://lxgesetze.de/ppwr/15) - [Tanso: Praxisfragen zur PPWR](https://www.tanso.de/blog/ppwr-ab-12-august-die-wichtigsten-praxisfragen) --- # Ab heute gilt die PPWR Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-08-12-die-ppwr-gilt Datum: 2026-08-12 Seit dem 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung. Was jetzt für jede Verpackung vorliegen muss, die in Verkehr gebracht wird. Heute ist es so weit: Die Verordnung (EU) 2025/40 gilt. Ab sofort muss jede Verpackung, die in Verkehr gebracht wird, die Anforderungen der PPWR erfüllen. **Was seit heute gilt:** - PFAS-Grenzwerte für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt und die Schwermetallgrenze von 100 mg/kg für alle Verpackungen (Art. 5) - Konformitätsbewertung, technische Dokumentation und EU-Konformitätserklärung vor dem Inverkehrbringen (Art. 15, Anhang VII und VIII) - Kennnummer der Verpackung und Kontaktangaben des Erzeugers - Informationspflicht der Lieferanten (Art. 16) - Vorlage der Unterlagen auf Verlangen einer Behörde innerhalb von 10 Tagen und Aufbewahrung für 5 Jahre, bei wiederverwendbaren Verpackungen 10 Jahre Ware, die vor dem Stichtag in Verkehr gebracht wurde, darf weiter verkauft werden. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Inverkehrbringens, nicht das Produktionsdatum. Wer seine Lieferantenabfrage noch nicht abgeschlossen hat, sollte jetzt mit den Verpackungen beginnen, die als Nächstes in Verkehr gebracht werden, und Lücken je Artikel dokumentieren. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Verordnung (EU) 2025/40 auf EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) - [FAQ der Europäischen Kommission zur PPWR](https://environment.ec.europa.eu/publications/faq-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en) - [Baker McKenzie zu Leitlinie und FAQ](https://supplychaincompliance.bakermckenzie.com/2026/06/10/eu-navigating-the-ppwr-insights-from-the-guidance-and-faqs-published-by-the-eu-commission/) --- # BPA-Verbot: Die Übergangsfrist ist abgelaufen Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-07-21-bpa-uebergangsfrist Datum: 2026-07-21 Seit dem 20. Juli 2026 endet für die meisten Einweg-Lebensmittelkontaktartikel die Übergangsfrist der Verordnung (EU) 2024/3190. Bisphenol A ist dort nicht mehr zulässig. Rechtlich gehört es nicht zur PPWR, praktisch aber in dieselbe Lieferantenabfrage: das Verbot von Bisphenol A (BPA) in Lebensmittelkontaktmaterialien nach der Verordnung (EU) 2024/3190. Die Verordnung ist seit dem 20. Januar 2025 in Kraft. Am 20. Juli 2026 endete die Hauptübergangsfrist für Einwegartikel. Für bestimmte Konserven, etwa Obst, Gemüse und Fisch, gilt eine längere Frist bis zum 20. Januar 2028. Für Ihre Lieferantenabfrage heißt das: Lassen Sie sich bestätigen, dass BPA und seine Salze nicht absichtlich eingesetzt werden und keine Rückstände in der fertigen Verpackung zu erwarten sind. Der PPWR-Fragebogen in Certiflow fragt das in einem eigenen Abschnitt gleich mit ab, damit Ihr Lieferant nur einmal antworten muss. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Verordnung (EU) 2024/3190 auf EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/3190/oj) - [Food Packaging Forum zur Übergangsfrist](https://foodpackagingforum.org/news/eu-bpa-ban-reaches-main-transition-deadline) --- # Kommission veröffentlicht Leitlinie zur PPWR Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-06-30-leitlinie-der-kommission Datum: 2026-06-30 Die Europäische Kommission hat eine Leitlinie zur Anwendung der PPWR vorgelegt. Sie beschreibt unter anderem ein Stufenverfahren für den PFAS-Nachweis. Wenige Wochen vor dem Stichtag hat die Europäische Kommission im Juni ihre Leitlinie zur Anwendung der PPWR veröffentlicht (Bekanntmachung C/2026/3084). Sie ist nicht rechtsverbindlich, zeigt aber, wie die Kommission die Verordnung versteht. Für Lebensmittelverpackungen besonders wichtig ist das **Stufenverfahren für den PFAS-Nachweis**: - Zuerst wird der Gesamtfluorgehalt gemessen. Liegt er bei höchstens 50 ppm, kann die Verpackung als konform betrachtet werden. - Liegt er darüber, folgt eine Analyse auf organisch gebundenes Fluor. - Gegebenenfalls schließt sich eine gezielte PFAS-Analyse an, um die ppb-Grenzwerte zu prüfen. Eine harmonisierte Prüfmethode gibt es bislang nicht. Umso wichtiger ist, dass jeder Prüfbericht mit Methode, Labor und Datum bei Ihnen ankommt und der richtigen Verpackung zugeordnet ist. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Leitlinie der Europäischen Kommission zur PPWR](https://environment.ec.europa.eu/publications/guidance-document-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en) - [packaginglaw.com zur Leitlinie](https://www.packaginglaw.com/index.php/news/european-commission-publishes-final-ppwr-guidance-advance-august-2026-application-date) --- # Bundestag beschließt das VerpackDG Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-06-16-verpackdg-beschlossen Datum: 2026-06-16 Das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz löst das Verpackungsgesetz ab und passt das deutsche Recht an die PPWR an. Es soll zum 12. August 2026 gelten. Der Bundestag hat am 11. Juni 2026 das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) beschlossen. Es ersetzt das bisherige Verpackungsgesetz und soll zeitgleich mit der PPWR am 12. August 2026 gelten. Die PPWR ist als EU-Verordnung unmittelbar anwendbar. Das VerpackDG regelt, was die Mitgliedstaaten selbst ausgestalten müssen, vor allem die erweiterte Herstellerverantwortung: Registrierung, Systembeteiligung und Vollzug. Für die Konformität einer Verpackung, also Stoffbeschränkungen, technische Dokumentation und Konformitätserklärung, bleibt die PPWR selbst maßgeblich. An den Pflichten von Erzeugern und Lieferanten ändert das VerpackDG nichts. Unser Tipp: Prüfen Sie Ihre Registrierung und Systembeteiligung parallel zur Lieferantenabfrage. Die Daten zu Material und Gewicht, die Sie dafür brauchen, fragen Sie am besten in einem Zug ab. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [IHK Bonn/Rhein-Sieg zum VerpackDG](https://www.ihk-bonn.de/innovation-und-umwelt/topthemen/bundestag-hat-mit-dem-verpackdg-die-neuen-verpackungsregeln-beschlossen) --- # Art. 16: Was Verpackungslieferanten liefern müssen Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-05-12-artikel-16-lieferanten Datum: 2026-05-12 Lieferanten von Verpackungen und Verpackungsmaterialien müssen dem Erzeuger alle Unterlagen für den Konformitätsnachweis geben. Ein pauschales Schreiben reicht dafür nicht. Der Erzeuger trägt die Verantwortung, aber er kennt seine Verpackung selten bis ins letzte Detail. Deshalb verpflichtet Art. 16 der PPWR die Lieferanten von Verpackungen und Verpackungsmaterialien, ihm **alle Informationen und Unterlagen** bereitzustellen, die er für den Nachweis der Konformität braucht. Das schließt die technische Dokumentation nach Anhang VII ein, auf Papier oder elektronisch und in einer Sprache, die der Erzeuger versteht. Bei Verpackungen mit Lebensmittelkontakt kommen die Unterlagen nach dem Lebensmittelkontaktrecht hinzu. Eine Ausnahme für kleine Lieferanten sieht die Verordnung nicht vor. **Was ein brauchbarer Nachweis enthält:** - den Bezug auf eine konkrete Verpackung oder Artikelnummer - die Materialzusammensetzung, einschließlich Verschlüssen, Linern und Beschichtungen - die Stoffdaten zu PFAS und Schwermetallen, belegt durch Erklärung oder Prüfbericht - die Daten zur Recyclingfähigkeit und zum Rezyklatanteil Ein allgemeines Schreiben „Wir sind PPWR-konform“ ohne Bezug zur Verpackung hilft im Ernstfall nicht weiter. Der PPWR-Fragebogen in Certiflow fragt deshalb je Verpackung ab und verlangt die Dokumente als Datei. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Art. 16 PPWR: Pflichten der Lieferanten](https://lxgesetze.de/ppwr/16) - [PPWR Connect: Was als Nachweis zählt](https://ppwrconnect.com/de/blog/ppwr-supplier-declarations-what-counts-as-evidence) --- # PFAS in Lebensmittelverpackungen: die Grenzwerte nach Art. 5 Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-04-14-pfas-grenzwerte Datum: 2026-04-14 25 ppb je PFAS, 250 ppb in Summe, 50 ppm insgesamt: Ab dem 12. August 2026 gelten für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt feste PFAS-Grenzen, ohne Abverkaufsfrist. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) machen Papier und Karton fett- und wasserabweisend. In Lebensmittelverpackungen begrenzt die PPWR sie ab dem 12. August 2026 streng. Nach Art. 5 Abs. 5 darf eine Verpackung mit Lebensmittelkontakt nicht in Verkehr gebracht werden, wenn sie diese Werte erreicht oder überschreitet: - **25 ppb** je einzelnem PFAS, gemessen mit gezielter Analyse - **250 ppb** für die Summe der PFAS, gemessen mit gezielter Analyse - **50 ppm** für PFAS insgesamt, einschließlich polymerer PFAS Liegt der Gesamtfluorgehalt über 50 mg/kg, muss der Erzeuger auf Verlangen belegen, woher das Fluor stammt. Wichtig für die Praxis: Die Grenzen gelten für die gesamte Verpackungseinheit, also auch für Druckfarben, Beschichtungen und Klebstoffe. Eine Abverkaufsfrist für Ware, die nach dem Stichtag in Verkehr gebracht wird, gibt es nicht. Belegt wird das mit Prüfberichten. In Certiflow lädt der Lieferant den Laborbericht im Portal hoch, und die KI liest die Messwerte aus, damit Ihre Qualitätssicherung sie mit den Grenzwerten abgleichen kann. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Art. 5 PPWR: Anforderungen an Stoffe in Verpackungen](https://lxgesetze.de/ppwr/5) - [packaginglaw.com zur Leitlinie der Kommission](https://www.packaginglaw.com/index.php/news/european-commission-publishes-final-ppwr-guidance-advance-august-2026-application-date) --- # Erzeuger oder Hersteller? Wer nach der PPWR verantwortlich ist Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-03-17-erzeuger-oder-hersteller Datum: 2026-03-17 Die PPWR unterscheidet zwei Rollen. Für die Konformität der Verpackung ist der Erzeuger zuständig, und das ist oft der Markeninhaber, nicht der Verpackungslieferant. Wer ist eigentlich verantwortlich, wenn eine Verpackung nicht PPWR-konform ist? Die deutsche Fassung der Verordnung kennt dafür zwei Begriffe, die leicht verwechselt werden. **Erzeuger** (Art. 3 Nr. 13) ist, wer eine Verpackung oder ein verpacktes Produkt herstellt oder herstellen lässt und es unter eigenem Namen oder eigener Marke vermarktet. Der Erzeuger ist für die Konformität verantwortlich: Er führt die Konformitätsbewertung durch, erstellt die technische Dokumentation und stellt die EU-Konformitätserklärung aus. **Hersteller** (Art. 3 Nr. 15) ist die Rolle der erweiterten Herstellerverantwortung, also Registrierung und Beteiligung an der Entsorgung. Für einen Lebensmittelhersteller, der Verpackungen einkauft und seine Produkte unter eigener Marke verkauft, bedeutet das: Er ist in aller Regel Erzeuger. Pro Verpackung gibt es genau einen Erzeuger, und diese Verantwortung lässt sich nicht vertraglich an den Lieferanten abgeben. Der Lieferant ist trotzdem in der Pflicht: Nach Art. 16 muss er dem Erzeuger alle Informationen und Unterlagen liefern, die dieser für den Konformitätsnachweis braucht. _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Art. 3 PPWR: Begriffsbestimmungen](https://lxgesetze.de/ppwr/3) - [Art. 15 PPWR: Pflichten der Erzeuger](https://lxgesetze.de/ppwr/15) --- # Noch sechs Monate bis zur PPWR Quelle: https://ppwr.certiflow.de/news/2026-02-24-sechs-monate-bis-zur-ppwr Datum: 2026-02-24 Am 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung. Wer Verpackungen unter eigenem Namen in Verkehr bringt, sollte jetzt mit der Lieferantenabfrage beginnen. Die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle, kurz PPWR, ist seit dem 11. Februar 2025 in Kraft. Ab dem **12. August 2026** gilt sie. Bis dahin bleiben knapp sechs Monate. Für Lebensmittelhersteller und Markeninhaber heißt das: Für jede Verpackung, die ab diesem Tag in Verkehr kommt, brauchen sie eine Konformitätsbewertung, eine technische Dokumentation und eine EU-Konformitätserklärung. Die Daten dafür liegen meist nicht im eigenen Haus, sondern bei den Verpackungslieferanten. Sechs Monate klingen nach viel Zeit. Wer aber mehrere hundert Artikel und Dutzende Lieferanten hat, braucht sie: Lieferanten müssen angeschrieben, Rückfragen beantwortet, Prüfberichte angefordert und Antworten geprüft werden. Unsere Empfehlung für die nächsten Wochen: - Verpackungsportfolio je Verpackungstyp erfassen - Lieferanten den Verpackungen zuordnen - Lieferantenabfrage nach Art. 16 vorbereiten und versenden - Lücken je Artikel dokumentieren _Ihr Certiflow-Team_ Quellen: - [Verordnung (EU) 2025/40 auf EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) - [Art. 15 PPWR: Pflichten der Erzeuger](https://lxgesetze.de/ppwr/15) --- # What comes next: labelling, recyclability, recycled content Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-10-13-was-als-naechstes-kommt Datum: 2026-10-13 12 August 2026 was only the beginning. An overview of the next PPWR deadlines and the data you should already be requesting today. The substance restrictions and the declaration of conformity have applied since August. Further obligations will follow over the coming years, and most of them depend on data you will again have to obtain from your suppliers. **Material labelling (Art. 12):** Packaging will carry harmonised labelling of its material composition, at the earliest from **12 August 2028** or 24 months after the Commission’s implementing act, whichever is later. This implementing act is still pending, so the deadline is likely to move. **Recyclability (Art. 6):** From **1 January 2030**, packaging must reach at least recyclability performance grade C. The Commission will set the criteria in delegated acts by early 2028. From 2038, only grades A and B will be permitted. **Recycled content (Art. 7):** Also from 2030, plastic packaging needs minimum shares of recycled content, such as 30% for contact-sensitive PET packaging and 10% for other contact-sensitive plastic packaging. **Minimisation (Art. 10):** From 2030, weight and volume must be kept to the functional minimum, and this must be demonstrated in the technical documentation. Our advice: request material structure, recycled content and recycling-relevant design data today. Then you will have them when the deadlines arrive. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Art. 6 PPWR: Recyclability](https://lxgesetze.de/ppwr/6) - [Art. 7 PPWR: Recycled content](https://lxgesetze.de/ppwr/7) - [Art. 12 PPWR: Labelling](https://lxgesetze.de/ppwr/12) - [FoodNavigator on labelling](https://www.foodnavigator.com/Article/2026/08/28/ppwr-is-live-but-label-details-are-overdue/) --- # The EU declaration of conformity under Annex VIII Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-09-15-konformitaetserklaerung Datum: 2026-09-15 What belongs in the declaration, who may sign it and when one declaration can cover several packagings. Since 12 August, every packaging needs an EU declaration of conformity before it is placed on the market. Its content is set out in Annex VIII of the PPWR. There is no mandatory form. **What it must contain:** - a unique identification of the packaging by type, batch or serial number - the name and address of the manufacturer - a statement that the manufacturer bears sole responsibility - the statement that the packaging conforms to Regulation (EU) 2025/40 - where applicable, the standards and specifications applied - place, date, and name and function of the signatory **One declaration for several packagings** is possible if they are identical in all properties relevant to conformity, such as cartons that differ only in size. The declaration then lists the items covered. **Signing** is done by an authorised person, for example the head of quality management. The declaration is only as good as the evidence behind it. For every packaging, Certiflow keeps the answers and documents from your suppliers on which the declaration is based. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Art. 15 PPWR: Obligations of manufacturers](https://lxgesetze.de/ppwr/15) - [Tanso: Practical questions on the PPWR (German)](https://www.tanso.de/blog/ppwr-ab-12-august-die-wichtigsten-praxisfragen) --- # The PPWR applies from today Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-08-12-die-ppwr-gilt Datum: 2026-08-12 The EU Packaging Regulation has applied since 12 August 2026. What must now be in place for every packaging placed on the market. The day has come: Regulation (EU) 2025/40 applies. From now on, every packaging placed on the market must meet the requirements of the PPWR. **What applies from today:** - PFAS limits for packaging in contact with food and the heavy metal limit of 100 mg/kg for all packaging (Art. 5) - Conformity assessment, technical documentation and EU declaration of conformity before placing on the market (Art. 15, Annex VII and VIII) - Identification number of the packaging and the manufacturer’s contact details - Suppliers’ information obligation (Art. 16) - Presenting the documents within 10 days at the request of an authority, and keeping them for 5 years, 10 years for reusable packaging Goods placed on the market before the deadline may continue to be sold. What matters is the date of placing on the market, not the production date. If you have not yet completed your supplier requests, start now with the packaging that will be placed on the market next, and document gaps per item. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Regulation (EU) 2025/40 on EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) - [European Commission FAQ on the PPWR](https://environment.ec.europa.eu/publications/faq-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en) - [Baker McKenzie on the guidance and FAQ](https://supplychaincompliance.bakermckenzie.com/2026/06/10/eu-navigating-the-ppwr-insights-from-the-guidance-and-faqs-published-by-the-eu-commission/) --- # BPA ban: the transition period has expired Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-07-21-bpa-uebergangsfrist Datum: 2026-07-21 Since 20 July 2026, the transition period of Regulation (EU) 2024/3190 has ended for most single-use food contact articles. Bisphenol A is no longer permitted there. Legally it is not part of the PPWR, but in practice it belongs in the same supplier request: the ban on bisphenol A (BPA) in food contact materials under Regulation (EU) 2024/3190. The Regulation has been in force since 20 January 2025. On 20 July 2026, the main transition period for single-use articles ended. For certain canned foods, such as fruit, vegetables and fish, a longer period applies until 20 January 2028. For your supplier requests, this means: get confirmation that BPA and its salts are not used intentionally and that no residues are to be expected in the finished packaging. The PPWR questionnaire in Certiflow asks for this in a dedicated section at the same time, so your supplier only has to answer once. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Regulation (EU) 2024/3190 on EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/3190/oj) - [Food Packaging Forum on the transition period](https://foodpackagingforum.org/news/eu-bpa-ban-reaches-main-transition-deadline) --- # Commission publishes PPWR guidance Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-06-30-leitlinie-der-kommission Datum: 2026-06-30 The European Commission has presented guidance on applying the PPWR. Among other things, it describes a tiered approach for demonstrating PFAS compliance. A few weeks before the deadline, the European Commission published its guidance on applying the PPWR in June (Commission Notice C/2026/3084). It is not legally binding, but shows how the Commission interprets the Regulation. Particularly important for food packaging is the **tiered approach for demonstrating PFAS compliance**: - First, the total fluorine content is measured. If it is no more than 50 ppm, the packaging can be considered compliant. - If it is higher, an analysis for organically bound fluorine follows. - Where necessary, a targeted PFAS analysis follows to check the ppb limits. There is no harmonised test method yet. That makes it all the more important that every test report reaches you with method, lab and date and is assigned to the right packaging. _Your Certiflow team_ Quellen: - [European Commission guidance on the PPWR](https://environment.ec.europa.eu/publications/guidance-document-packaging-and-packaging-waste-regulation-ppwr_en) - [packaginglaw.com on the guidance](https://www.packaginglaw.com/index.php/news/european-commission-publishes-final-ppwr-guidance-advance-august-2026-application-date) --- # Bundestag adopts the VerpackDG Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-06-16-verpackdg-beschlossen Datum: 2026-06-16 Germany's Packaging Implementation Act (VerpackDG) replaces the Packaging Act and aligns German law with the PPWR. It is set to apply from 12 August 2026. On 11 June 2026, the German Bundestag adopted Germany’s Packaging Implementation Act (VerpackDG). It replaces the previous Packaging Act (VerpackG) and is set to apply at the same time as the PPWR, on 12 August 2026. As an EU regulation, the PPWR is directly applicable. The VerpackDG governs what the Member States have to shape themselves, above all extended producer responsibility: registration, participation in a compliance scheme and enforcement. For the conformity of packaging, i.e. substance restrictions, technical documentation and the declaration of conformity, the PPWR itself remains authoritative. The VerpackDG does not change the obligations of manufacturers and suppliers. Our tip: review your registration and compliance scheme participation alongside your supplier requests. The material and weight data you need for this is best requested in one go. _Your Certiflow team_ Quellen: - [IHK Bonn/Rhein-Sieg on the VerpackDG (German)](https://www.ihk-bonn.de/innovation-und-umwelt/topthemen/bundestag-hat-mit-dem-verpackdg-die-neuen-verpackungsregeln-beschlossen) --- # Art. 16: What packaging suppliers have to provide Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-05-12-artikel-16-lieferanten Datum: 2026-05-12 Suppliers of packaging and packaging materials must give the manufacturer all the documentation needed to demonstrate conformity. A blanket letter is not enough. The manufacturer bears the responsibility, but rarely knows its packaging down to the last detail. That is why Art. 16 of the PPWR obliges suppliers of packaging and packaging materials to provide **all the information and documentation** the manufacturer needs to demonstrate conformity. This includes the technical documentation under Annex VII, on paper or electronically and in a language the manufacturer understands. For packaging in contact with food, the documentation required by food contact legislation is added. The Regulation provides no exemption for small suppliers. **What useful evidence contains:** - a reference to a specific packaging or item number - the material composition, including closures, liners and coatings - the substance data on PFAS and heavy metals, backed by a declaration or test report - the data on recyclability and recycled content A general letter saying “We are PPWR-compliant” with no reference to the packaging will not help when it matters. That is why the PPWR questionnaire in Certiflow requests information per packaging and requires the documents as files. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Art. 16 PPWR: Obligations of suppliers](https://lxgesetze.de/ppwr/16) - [PPWR Connect: What counts as evidence](https://ppwrconnect.com/de/blog/ppwr-supplier-declarations-what-counts-as-evidence) --- # PFAS in food packaging: the limits under Art. 5 Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-04-14-pfas-grenzwerte Datum: 2026-04-14 25 ppb per PFAS, 250 ppb in total, 50 ppm overall: from 12 August 2026, fixed PFAS limits apply to packaging in contact with food, with no sell-off period. Per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) make paper and board grease- and water-repellent. From 12 August 2026, the PPWR strictly limits them in food packaging. Under Art. 5(5), packaging in contact with food may not be placed on the market if it reaches or exceeds these values: - **25 ppb** for any individual PFAS, measured by targeted analysis - **250 ppb** for the sum of PFAS, measured by targeted analysis - **50 ppm** for total PFAS, including polymeric PFAS If the total fluorine content exceeds 50 mg/kg, the manufacturer must demonstrate on request where the fluorine comes from. Important in practice: the limits apply to the entire packaging unit, including printing inks, coatings and adhesives. There is no sell-off period for goods placed on the market after the deadline. Compliance is demonstrated with test reports. In Certiflow, the supplier uploads the lab report in the portal and the AI reads the measured values, so that your quality assurance can compare them with the limits. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Art. 5 PPWR: Requirements for substances in packaging](https://lxgesetze.de/ppwr/5) - [packaginglaw.com on the Commission guidance](https://www.packaginglaw.com/index.php/news/european-commission-publishes-final-ppwr-guidance-advance-august-2026-application-date) --- # Manufacturer or producer? Who is responsible under the PPWR Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-03-17-erzeuger-oder-hersteller Datum: 2026-03-17 The PPWR distinguishes between two roles. The manufacturer is responsible for the conformity of the packaging, and that is often the brand owner, not the packaging supplier. Who is actually responsible if a packaging does not comply with the PPWR? The English version of the Regulation uses two terms for this that are easily confused: “manufacturer” and “producer”. The German version calls them “Erzeuger” and “Hersteller”. The **manufacturer** (Art. 3(13)) is whoever manufactures a packaging or packaged product, or has it manufactured, and markets it under their own name or trademark. The manufacturer is responsible for conformity: they carry out the conformity assessment, draw up the technical documentation and issue the EU declaration of conformity. The **producer** (Art. 3(15)) is the role under extended producer responsibility, i.e. registration and contributing to waste management. For a food manufacturer that buys in packaging and sells its products under its own brand, this means: as a rule, it is the manufacturer. There is exactly one manufacturer per packaging, and this responsibility cannot be passed on to the supplier by contract. The supplier still has obligations: under Art. 16, it must provide the manufacturer with all the information and documentation needed to demonstrate conformity. _Your Certiflow team_ Quellen: - [Art. 3 PPWR: Definitions](https://lxgesetze.de/ppwr/3) - [Art. 15 PPWR: Obligations of manufacturers](https://lxgesetze.de/ppwr/15) --- # Six months to go until the PPWR Quelle: https://ppwr.certiflow.de/en/news/2026-02-24-sechs-monate-bis-zur-ppwr Datum: 2026-02-24 The EU Packaging Regulation applies from 12 August 2026. Anyone placing packaging on the market under their own name should start their supplier requests now. Regulation (EU) 2025/40 on packaging and packaging waste, the PPWR for short, has been in force since 11 February 2025. It applies from **12 August 2026**. That leaves just under six months. For food manufacturers and brand owners, this means: for every packaging placed on the market from that date, they need a conformity assessment, technical documentation and an EU declaration of conformity. The data for this usually does not sit in-house, but with the packaging suppliers. Six months sounds like plenty of time. But with several hundred items and dozens of suppliers, you will need it: suppliers have to be contacted, queries answered, test reports requested and answers checked. Our recommendation for the coming weeks: - Record your packaging portfolio by packaging type - Assign suppliers to the packaging - Prepare and send supplier requests under Art. 16 - Document gaps per item _Your Certiflow team_ Quellen: - [Regulation (EU) 2025/40 on EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj) - [Art. 15 PPWR: Obligations of manufacturers](https://lxgesetze.de/ppwr/15)